Tierhaltung

Tiere sind für die Aargauer Landwirtschaft sehr wichtig. Rund 300 Mio. Franken oder 49% des gesamten Umsatzes der Aargauer Landwirtschaft werden von der Tierhaltung erbracht. Die Schweiz hat international gesehen eine der strengsten Tierschutzvorschriften. Zwei Drittel der Aargauer Betriebe nehmen an freiwilligen Tierwohlprogrammen (BTS/RAUS) teil. BTS steht für «besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme» und RAUS bedeutet «Regelmässiger Auslauf ins Freie». Das Resultat: Fleisch in zuverlässig hoher Qualität.

Geflügelhaltung
Geflügelhaltung
Vom Ei zum Huhn
In der Natur legt ein Huhn rund acht bis zehn Eier, welche vom Hahn befruchtet werden. Diese werden vorwiegend im Frühjahr gelegt. Das Huhn setzt sich anschliessend auf die Eier und wendet diese mehrmals pro Tag, damit die Küken nicht an der Schale festkleben. Bereits nach 21 Tagen schlüpfen die Küken.

In den letzten fünf Jahren hat der Verzehr von Geflügelfleisch stark zugenommen. Dies vielleicht, weil Geflügelfleisch sehr gute Nährwerte und pro 100 Gramm gerade mal ein Gramm Fett hat.

Gut zu wissen
Gut zu Wissen

Der Kanton Aargau zählt knapp 900 Besitzer von Nutzhühnern. Rund die Hälfte der Nutzhühner sind Mastpoulets, die andere Legehennen. Da eine Legehenne fast jeden Tag ein Ei legt, werden alleine im Aargau jeden Tag ca. 300'000 Eier produziert.