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Lockpfosten im Aargau

 

In grossen Lettern prangen ungewöhnliche Worte schwarz auf weiss an kubischen Holzpfosten. Sie stehen an ausgewählten Äckern, Wiesen oder Wegen in der Deutschschweiz und der rätoromanischen Schweiz. In reduziertem Design heben sie sich wie moderne Kunstwerke von ihrer lebendigen Umgebung ab. Sie geben Vorbeigehenden Einblick in die Vielfalt der landwirtschaftlichen Leistungen, die täglich von Bäuerinnen und Bauern erbracht werden.


Das sind Lockpfosten.

 

Die Lockpfosten erklären auf kunstvolle und amüsante Weise, dass Landwirtinnen und Landwirte nicht "nur" Kühe und Schweine halten, säen und ernten, sondern beispielsweise auch zu Hecken, Biotopen oder Extensivwiesen schauen, die vielen Tieren als Lebensraum dienen. Und dabei entscheidend zur Ernährungssicherheit beitragen. Im Fokus des Projekts stehen die Produktionszweige, aber auch die ökologischen Leistungen der Schweizer Landwirtschaft. Die Zeiten, in denen jeder und jede Verwandte auf dem Bauernhof und somit einen direkten Draht zur Landwirtschaft hatte, sind längst vorbei. Die Gesellschaft verändert sich. Aktuelle Trends zeigen, dass das Interesse an den Produkten und an den Menschen hinter den landwirtschaftlichen Produkten steigt. Das Projekt Lockpfosten trägt im Rahmen von «Gut gibt’s die Schweizer Bauern» (Schweizer Bauernverband) dazu bei, die Landwirtschaft nahbarer zu machen. Federführend ist dabei der Landwirtschaftliche Informationsdienst LID.